
Hören Sie auf, mit Ihren Heizsystemen zu kämpfen – es gibt eine bessere Möglichkeit, eine intelligente Fertigungsumgebung zu schaffen.
Wenn Sie eine solche Fertigungsumgebung für Industrie 4.0 planen, müssen Sie auf die alten Heizmethoden verzichten. Ich sehe das ständig – Ingenieure verwenden weiterhin Konvektionsöfen, nur weil das bisher so gemacht wurde. Doch diese Öfen sind langsam und verbrauchen viel Energie. Es ist, als würde man versuchen, einen Raum durch Öffnen der Ofentür zu heizen – das ist unpraktisch und ineffizient.
Effiziente Infrarot-Systeme sind anders. Sie nutzen keine Luft als Übertragungsmedium, sondern leiten die Energie direkt zum Zielort.
Die Energie muss tatsächlich auf Ihre Befehle reagieren
In einer digitalisierten Fertigung müssen die Geräte sofort reagieren – nicht erst in fünf Minuten. Dafür eignen sich Infrarot-Systeme hervorragend. Sie reagieren fast sofort auf die Befehle des PLC. Wir konstruieren diese Systeme so, dass sie direkt mit den Sensoren kommunizieren können – dadurch können Sie die Leistung je nach Bedarf anpassen.
Kein Risiko mehr, dass die Temperatur übersteigt und die Produktion beeinträchtigt wird. Sie erhalten ein präzises Temperaturprofil für Ihre Wafern oder Panels. Es funktioniert einfach.
Wohin geht eigentlich die ganze Wärme?
Heizen bedeutet nicht einfach, die Leistung auf Maximum zu erhöhen. Es geht vielmehr um Präzision. Infrarot-Emitter ermöglichen es Ihnen, bestimmte Absorptionsbänder des Materials anzusteuern. Das ist ein großer Vorteil für die Klimaanlage im Reinraum – schließlich wird keine zufällige Wärme in die Luft gebracht.
Ein Tipp: Achten Sie auf die Wellenlänge. Kurzwelliges Infrarot dringt tief in das Material ein. Mittelwellen eignen sich besser zur Oberflächenbehandlung. Wählen Sie die richtige Wellenlänge – dann werden Ihnen Ihre Energiekosten dankbar sein.
Der Haken: Leistung versus Kühlung
Hier gibt es ein Gegenüberstellung: Hocheffiziente Infrarot-Systeme liefern enorm viel Wärme in einem kleinen Raum. Das ist großartig für die Produktivität – doch es belastet die Geräte stark. Wenn man bei den Kühlfans oder Kühlkörpern spart, können die Elektronikkomponenten beschädigt werden. Wenn die Kühlung nicht ausreicht, schaltet sich das System aus – gerade dann, wenn Sie in einer kritischen Phase sind. Das ist kein angenehmes Gefühl.
Die gute Nachricht: Wir entwickeln diese Systeme so, dass sie als Ersatz für die alten, voluminösen Wärmekörper dienen können. Sie können sie einfach in Ihr Stromnetz anschließen, die Sensoren an das Bedienpult anschließen – und sofort sehen, wie sich die Energieverbrauchswerte entwickeln.