
Wie man seine Deckenheizungen tatsächlich „intelligent“ macht
Haben Sie schon bemerkt, dass manche Räume trotz voller Heizleistung dennoch kalt bleiben? Das liegt daran, dass die meisten Heizgeräte nur die Luft erhitzen – diese Warmluft steigt anschließend wieder nach oben zum Decken. Deckenmontierte Infrarotheizgeräte sind anders. Sie funktionieren eher wie die Sonne: Sie strahlen Wärme direkt auf Sie und Ihre Möbel ab.
Aber wenn Sie weiterhin den manuellen Schalter an der Wand bedienen, verpassen Sie etwas. Lassen Sie uns darüber sprechen, wie man diese Heizgeräte in ein Smart-Home-System integrieren kann – ohne dabei Probleme zu bekommen.
Der Hardware-Anteil (das dürfen Sie nicht übersehen!)
Diese Heizgeräte verbrauchen viel Energie. Wenn Sie versuchen, einen billigen, fertig erhältlichen Smart-Schalter zu verwenden, riskieren Sie Probleme. Ein herkömmlicher 10A-Schalter wird wahrscheinlich bereits nach ein paar Tagen kaputtgehen, wenn er versucht, einen 2000W-Heizer zu betreiben. Er ist einfach nicht für eine solche Belastung geeignet.
Um das richtig umzusetzen, benötigen Sie einen leistungsstarken Kontaktor oder ein Smart-Power-Modul, das tatsächlich für die erforderliche Stromstärke geeignet ist. Das ist zwar etwas komplizierter, aber so kann verhindert werden, dass Ihr Haus in Brand gerät.
Warum das Gefühl so anders ist
Das Beste an Infrarotheizungen ist, wie schnell sie Wärme abgeben. Man muss nicht warten, bis der Radiator warm wird oder der Ventilator anfängt zu arbeiten. Sobald die Stromversorgung hergestellt wird, spürt man sofort die Wärme.
Wenn Sie das Heizgerät mit einem Zigbee- oder Matter-Temperatursensor kombinieren, passiert etwas Magisches: Sobald die Raumtemperatur unter Ihren gewünschten Wert fällt, schaltet sich das Heizgerät automatisch ein. Sie müssen sich dabei keine Sorgen machen – Sie bleiben einfach warm.
Einige Dinge, auf die man achten sollte
Die Platzierung ist der Punkt, an dem die meisten Leute Fehler machen. Da Infrarotwärme in einer geraden Linie wandert, blockiert alles, was sich im Weg befindet, die Wärmeausstrahlung. Wenn Sie das Gerät zu hoch montieren, spüren Sie kaum Wärme, bevor diese den Boden erreicht. Zu niedrig montiert? Dann entstehen „heiße Punkte“, als würden Sie zu nahe an einem Lagerfeuer stehen.
Außerdem sollten Sie beachten, dass Ihre Verkabelung dadurch etwas überlastet wird. Es geht nicht nur um die Stromleitung – auch Sensoren und Steuergeräte müssen berücksichtigt werden. Stellen Sie sicher, dass Ihr WLAN durch die Deckenmaterialien hindurchkommen kann. Andernfalls wird das „Einschalten per Handy“ verzögert – und das ist wirklich frustrierend.